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Neues vom Projekt „Mit den Augen des Anderen“    - zurück

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23.05.2004: Neues vom Projekt „Mit den Augen des Anderen“
      
Riad Kabha und Etti Amram von Givat Haviva bei der Eröffnung der zweiten Ausstellung des Projektes am 23.06.2004

      


      
Eindrücke von der Ausstellung „Mit den Augen des Anderen“

      
TeilnehmerInnen des Fotokurses

Am 23. Juni 2004 eröffnete die Direktorin des Volkshochschulverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Ines Schmidt, die Ausstellung „Mit den Augen des Anderen“ im Haus der kommunalen Selbstverwaltung in Schwerin. Als Mitglied im Freundeskreis Givat Haviva Deutschland e.V. möchte der VHS-Verband mit dieser Ausstellung auch einen Kontrapunkt zum Bild der Gewalt, des Hasses und zur Hoffnungslosigkeit setzen, die den Nahen Osten in den vergangenen Jahren in Besitz genommen hat.

Alex G. Elsohn, Europadirektor von Givat Haviva, stellte in seinem Eröffnungsbeitrag „Dialog im Konfliktumfeld“ die Friedens- und Verständigungsarbeit von Givat Haviva vor Vertreterinnnen und Vertretern von Bildungsinstitutionen aus Mecklenburg-Vorpommern vor. Am 24. Juni 2004 nutzten ca. 80 Teilnehmende an einem Parlamentarischen Abend des Städte- und Gemeinde- sowie Landkreistages die Gelegenheit, sich mit dem Besuch der Ausstellung über die Friedensarbeit von Givat Haviva zu informieren. Die Ausstellung „Mit Augen des Anderen“ wird unter Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider bis zum 1. September in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.

Der Prozess des gemeinsamen Lernens ist eine ganz besondere Erfahrung, wenn die vorherigen Beziehungen von Vorurteilen und Angst geprägt waren. „Mit den Augen des Anderen“ ist eines jener Projekte von Givat Haviva, wodurch diese Erfahrung genutzt wird und arabische wie jüdische Jugendliche nicht nur das Fotografieren, sondern sich gegenseitig kennen lernen. Die Zusammenarbeit bei diesem Projekt ist kontinuierlich. Anfangs werden die TeilnehmerInnen des Workshops in die Techniken des Fotografierens und Entwickelns eingeführt und können dabei erstmals Berührungs-, bzw. Begegnungsängste überwinden. Nach gegenseitigen Portraits und Arbeit im Studio geht es hinaus aus der Arbeitsumgebung und in die Wohn- und Schlafzimmer der Familien aller einzelnen Teilnehmenden. Beim Fotografieren der Lebensumgebung der jeweils Anderen sorgt oft eine erstaunlich banale Entdeckung für Verwunderung und eine wichtige Erkenntnis: „Die sind ja genau so wie ich!“ Das vom Bundesaußenministerium unterstützte, erfolgreiche Projekt hat nun sein drittes Jahr bevor sich.

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